👣 Über das TrekkingPlatz-Team & mich 👣

 

Das TrekkingTest-Team besteht aus meiner Familie und ausgewĂ€hlten Freunden. Aus Diskretion werde ich hier nicht ĂŒber sie berichten. Es sei denn sie wĂŒnschen es. Aber eins sei gewiss: Meine Dankbarkeit wird ihnen immer sicher sein!

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Hier zu meiner Person:

 

Trekkingplatz Barfußtauglich BarfußgeeignetGeboren im schwĂ€bischen Krumbach, bin ich gleich samt Familie auf dem Schiff nach Brasilien geschippert, wo ich nach kurzem Aufenthalt im SĂŒden, dann auf einer Farm im „SertĂŁo“ (Hinterland) des Nordosten lebte und in die nĂ€chstgelegene Stadt zur Schule ging. Ab dem 4. Lebensjahr lernte ich also brasilianisches Portugiesisch, und verlernte fast vollstĂ€ndig die deutsche Sprache.

 

Mein jĂŒngerer Bruder und ich verschwanden regelmĂ€ĂŸig „na Mata“ (in den Dschungel), um zu spielen. Nichtsahnend, dass wir Skorpionen, Schlangen und selbst Kojoten und Jaguaren begegnen könnten. Nur noch wenig kann ich mich an diese Zeit erinnern; weiß aber noch wie ich stĂ€ndig versuchte meinen Bruder mit Insekten und WĂŒrmern zu fĂŒttern. Schlussendlich lernten wir die wahre Kraftnahrung der Brasilianer lieben: „Feijoada“ (Bohneneintopf). Wenn Bohnen nicht so lange kochen mĂŒssten, wĂ€ren sie perfekt fĂŒr Trekking-Touren.

 

Aber die meisten Jahre bis in die Jugend hinein lebten wir im SĂŒdosten des Landes am Rande der subtropischen „Serra do Mar“ (Gebirgszug des Meeres), direkt am Meer. Viele AusflĂŒge fĂŒhrten sowohl an einsamen StrĂ€nden, wie in den Wald. Zur Abwechslung ging es auch mal in eine der grĂ¶ĂŸten StĂ€dte Brasiliens, die nahe gelegene Megametropole SĂŁo Paulo.

 

Schon frĂŒh wollte ich mir einen „Ausreißer“-Rucksack zusammenstellen, was nie wirklich gelang, da ich nur auf unsere hĂ€uslichen GebrauchsgegenstĂ€nde zurĂŒckgreifen konnte. Was von meiner Idee ĂŒbrig blieb, war eine Art rudimentĂ€rer Überlebensrucksack voller Schnickschnack, wie zum Beispiel: Taschenmesser, Kompass, Lupe, Decke, Regenschirm, Kuschelkissen, Wasserflasche, Angelhaken, jede Menge SĂŒĂŸigkeiten und und und 
 Jedenfalls reifte die Vorstellung fĂŒr die richtige AusrĂŒstung heran.

 

Da wir in bescheidenen VerhĂ€ltnissen lebten, bewarb ich mich spĂ€ter (in meiner kindlichen NaivitĂ€t) ins Internat der Marine, mit dem Wunsch nach UnabhĂ€ngigkeit und Abenteuer. GlĂŒcklicherweise war ich erfolglos, aber die Lust auf Abenteuer blieb.

 

Kinder auf TrekkingplatzWieder zurĂŒck in Deutschland ging es Schlag auf Schlag. Schulabschluss, Ausbildung zum Industriekaufmann, Bundeswehr, Arbeit, Hochzeit mit meiner lieben Frau, Geburt der Kinder, Weiterbildung zum Zerspaner. Das Arbeitsleben drehte sich immer um Benz-Motoren. Und wĂ€hrend es dort immer drunter und drĂŒber ging mit mehrmaligem Arbeitsplatzwechsel, bescherte mir meine neue Heimat einen Ruhehafen, ein Geschenk: Den PfĂ€lzerwald. Hier kann ich mich einem guten Freund und zudem Messerguru anschließen: „So ist mir die Pfalz als Lebensraum ans Herz gewachsen“ (Leonhard Ullrich von www.messer-machen.de).

 

Um zu entspannen und um Ruhe zu suchen, aber auch des Abenteuers wegen, ging ich immer öfters in den Wald. Bis ich meine Leidenschaft fĂŒr Barfußwanderungen entdeckte und seit dem zu Tageswanderungen auf ausgesuchten Rundwanderwegen einlade (www.barfusswanderung.de). Wenn ich ehrlich bin, wanderte ich das erste Mal barfuß quer durch die Stadt, als ich mich aussperrte und den SchlĂŒssel holen musste.

 

Leidenschaft, die Leiden schafft, sag ich nur, denn selbst im grĂ¶ĂŸten, zusammenhĂ€ngenden Waldgebiet Deutschlands kann man kaum Touren finden, die gĂ€nzlich unbeschottert sind. So genieße ich den PfĂ€lzerwald auch auf andere Art und Weise und unternehme immer mehr beschuhte Trekking-Touren. Allerdings in ultraleichten Barfußschuhen oder Barfußsandalen, die fĂŒr das Trekken geeignet sind (lieber nenne ich sie Minimalschuhe und Minimalsandalen).

 

Durch das Trekken befasse ich mich immer mehr mit ultraleichter AusrĂŒstung und Equipment, durch die das Trekking erst einfach, leicht und schlicht wird.

 

Mit dem Wiedererlernen der deutschen Sprache ab dem 16. Lebensjahr wurde meine Neugierde fĂŒr Sprachen geweckt. So vertiefte ich Englisch, versuchte Spanisch und verliebte mich in Esperanto. In der Zwischenzeit taten sich weitere Interessen auf, darunter Gitarre spielen, MittelaltermĂ€rkte, Autogenes Training, Volleyball, Rudern, Archaische SpiritualitĂ€t, Laufen (im Sinne von Joggen), Wandern, Trekken, OutdooraktivitĂ€ten allgemein, Survival und Überleben, Vorsorge und Preppertum. Wobei ich vieles davon leider seit dem Eintritt ins Berufsleben nicht mehr nachgehe.

 

Und schließlich spĂ€testens seit der Geburt meiner Kinder befasste ich mich noch mehr mit dem Schicksal unseres Planeten…. Schließlich haben wir die Erde nur von unseren Kindern ausgeliehen. Auch diese Philosophie fließt durch mein Leben, wie ein roter Faden.

 

Heute biete ich nicht nur sporadisch Barfußwanderungen an, sondern auch Trekking-Touren und berichte ĂŒber TrekkingplĂ€tzen und meine liebsten AusrĂŒstungsgegenstĂ€nde.

 

Zu guter Letzt noch ein Gedicht von mir:

Inmitten der WĂ€lder und der Reben,

Mag man wirklich herrlich Leben!

Inmitten der Reben und der WĂ€lder,

Wird man wahrlich etwas Àlter!

 

Gut (Trekking-)Pfad!

Gut (Barfuß-)Pfad!

 

Ingo Stentzler

„Erst in der Stille wirst Du hören.“

 

Falls Euch unsere Infos gefallen haben und wir Euch bei Eurer Trekking-Tour helfen konnten, dann wĂŒrden wir uns ĂŒber ein Dankeschön freuen, um die anfallenden Spesen und Kosten zu reduzieren.

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